BABL

Künstlerhaus

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Competition entry for an extension of a 18th century chapel, used as a music hall and a conversion of a historical farmhouse, to be used as a housing for artists. We tried to reduce and to compact as much as possible the intervention by activating two levels. One of a main entrance underneath and above the new foyer for the music hall. The upper part should have been a light steel construction cladded with erigated glass sheets as we did in Romont with reminiscences to glasshouses of the end of the 19th century.

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Das Künstlerhaus befindet sich in einem historischen Bauernhaus – Tier und Mensch ganz unmittelbar archaisch nebeneinander.

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Heustock, Fox-Talbot

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Dieses Projekt schlägt vor, den ganzen Moränenhügel rund um die Kirche zu nutzen. Der südliche Bereich zwischen der Kappelle, der alten Ruine und der Kirche bietet einen grosszügigen Zugang für die Veranstaltungen in der alten Kirche. Von diesem Vorplatz aus betritt man den Eingangsbereich mit Informationsdesk und Kasse, der einen direkten Zugang zur Garderobe und den Toiletten unterhalb des Kirchensaals bietet. Vom Informationsdesk aus hat man eine direkte Sicht zum Foyerbuffet, das sich im hellen Foyerraum befindet. Das Foyer bildet ein geschütztes “Draussen” im Sinne einer Orangerie, die einen Kontrast bietet zum geschlossenen Kirchenschiff. Das Foyer befindet sich auf einer Terrasse. Diese ist aus dem gleichen steinigen Material geformt wie der weissgeschlemmte Putz der Kirche selbst und soll mit dieser optisch verschmelzen. Das Foyer bietet durch die Bäume hindurch eine Aussicht auf die Ruine, die Kapelle und den Vorplatz. Der Sockelbereich passt sich Richtung Westen dem natürlichen Terrain an, und soll die Fundamente des alten Turms nicht gefährden. Die Abläufe in der Pause können unterschiedlich organisiert werden. Entweder öffnet man alle Türen und das Publikum verteilt sich rund um die Kirche herum, oder es begibt sich durch das Foyer hindurch zum Eingangsplatz unten. Der filligrane Foyeraufbau besteht aus einer zweischichtigen Fassade; aussen ein einfacher verglaster Wetterschutz mit feinen galvanisierten Profilen und gezogenem Glas, innen ist er mit Isolierglas ausgefüllt. Zwischen beiden Schichten wird ein in der Gewächshaustechnologie verwendeter Polyethylenvorhang angebracht, der automatisch und handgesteuert gefaltet hochgezogen wird.