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Atelier / Maison Braillard

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Habiter et travailler séparé dans la même ferme.

Studio and apartment under the same roof, but in distance, for two artists in the same house, without an inner staircase.

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La maison rurale se met à la limite de la commune.

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Rez habitation

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Étage, travail

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Une fondation et toit pour les deux étages.

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La rampe en béton.

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Détail

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Enfilades

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Communication avec le bas, on parle fort…

Wohn- und Atelierhaus in Chénens: Als Inspirationsquelle für das kleine Wohn- und Atelierhaus im Fribourger Hinterland dienten landwirtschaftliche Zweckbauten der allergewöhnlichsten Sorte. Die Verwandtschaft mit den Vorbildern ist dem Neubau anzusehen – dennoch stellt es eine eigenständige Interpretation des Vorgefundenen dar. Der lokale Bezug und die formale Reduktion waren nicht Selbstzweck, sondern auch die ökonomischste Lösung. Chénens liegt auf dem Land. Das heisst: Die Baulandpreise sind moderat. Letzter Punkt spielte beim Bau des Wohn- und Atelierhauses für ein junges Künstlerpaar mit Kind eine wichtige Rolle. Das Budget war äusserst knapp. Es besteht fast ausschliesslich aus sehr günstigen Materialien, beim Bau hat auch die Bauherrschaft Hand angelegt.

Zweckbauten als Vorbild: Der Entwurf ist von den umgebenden Bauernhöfen inspiriert. Allerdings nicht von einer romantisch verklärten Idylle, die sich hier allenfalls noch von einzelnen historischen Überbleibseln verkörpern liesse, sondern von der harten Realität der modernen landwirtschaftlichen Produktion. Pate standen pragmatische Nutzbauten, billig und praktisch, teilweise im Eigenbau erstellt, ohne jeden Schnickschnack, aber mit Fliegengitter und – natürlich – Vordach. Vorhandene Formen, Materialien und zum Teil auch Typologien wurden übernommen und für die vorliegende Bauaufgabe adaptiert. Das Ergebnis ist ein zweigeschossiger, auf einem lang gezogenen rechteckigen Grundriss basierender Baukörper, der entfernt an eine Scheune neueren Datums erinnert – eigentlich an eine halbe Scheune: vollständig geschlossene Fassaden an der Kurzseite, ein Sheddach, das sich als Vordach fortsetzt, ein rampenartiges Gebilde als Zugang zum Obergeschoss, viel Welleternit und Holz, ein wenig Glas, ein wenig Sichtbeton, ein wenig Wellskobalit. (Ausschnitt Text Judit Solt)