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Maison chemin de Palin

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Babl Alfred Stöckli Olten

Niklaus Stöcklin, Die Burg, 1929, Kunstmuseum Olten.

Vokal Ansambl Gordela – Zinskaro – Werner Herzog – Nosferatu – The sun rising over the lake of Geneva.

Demolition of a small villa and reconstruction of a 4 unit housing. All the apartments have a free view towards the lake by full-width balconies in wood. The rest of the building is in concrete. The cross-form ventilation openings are meant to reveal images of a chapel with Romanesque stability and contextual anchoring.

110929 Etage 1
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Situation   Fahrend von Vevey nach Lausanne auf der Ausschau nach besondere Wohnhäuser, begegnet man zuerst das Haus der Mutter von Le Corbusier und kurz darauf der Villa Karma von Adolf Loos. Etwas später, gewährt die gleiche Eisenbahnschiene kurz einen Blick vom Zugfenster aus, auf einem scheinbar ‘gewöhnlichen’ Haus der sich eingebettet hat in eienm typischen perifären Wohnquartier von Pully.

 

Gebäudeform  Ein steiniger Stiefel der das steile Terrain im Griff hält hat im hinteren Hangberreich ein ungeheizten, kappellenartiger, Treppenhausanbau und da er leicht kleiner ist, so der eigentliche Wohntrakt hervorhebt. Die ältere Bewohner des Hauses werden meistens mit dem Auto in einem im Untergeschoss gelegenen Parking des Gebäudes eindringen. Von hier aus führt ein Lift und eine Treppe zu den jeweiligen Wohngeschoss. Das Parking und die Erschliessung haben eine durchgehend eher spartanisch karg anmutende Atmoshäre die in Kontrast steht zum Innere Stimmung der Wohnung. Via eine schwarze Türe tretet man in einem Gang der zwischen kleinere Schlafräume und Badzimmer von der Hanglage hin sich richtung Genfersee grosszügig öffnet in der Wohn- Essberreich. Der vorgelagerte Terrasse ist von dem eine Verlängerung.

Materialisierung   Die härte des Betons der Fassaden kontrastiert mit der Weichheit der Holz eingekleidete Balkonen. Die mit der Zeit braungebacke Balkone wirken wie Einsätze. Feodale kreuzchen erinnern an etwas zwischen Schiessscharte ein kleiner Burg und mit zum teil eingepassten farbige Gläser an mehr pastorale Elemente einer Landkappelle. Das Balkongeländer ist Robust, und bietet somit sowohl eine visuelle Schutz gegen dem hin und wieder laut vorbeifrollenden Güterzüge, andererseits ist er durch die vertikalen Spalten zwischen den rechteckigen Posten aufgelockert, damit auch von Wohnungsinnere eine Sichtbezug bis auf der Wasseroberfläche des Genfersees behalten bleibt.